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Isyah Asher

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Composing Fragments. 

Zerschneiden, anordnen, neu zusammensetzen.

Was bei Isyah Asher zunächst nach Zerstörung aussieht, ist in Wahrheit der Beginn eines neuen Bildes.

 

Mit „Composing Fragments“ entwickelte der Hamburger Künstler nicht nur eine Werkreihe, sondern einen eigenen Begriff für seine Arbeitsweise. Bereits bestehende Leinwände werden fragmentiert und in neue Zusammenhänge überführt. 

„Der Fokus liegt auf dem Moment der Fragmentierung“, sagt Asher selbst.

Die sichtbaren Nähte bleiben erhalten. Sie erzählen vom Prozess, vom Verschieben, Verwerfen und Neuordnen und werden somit selbst zu einem gestalterischen Element.

 

Vielleicht verwundert es kaum, dass Asher seine Arbeiten beinahe wie Kompositionen behandelt. Aufgewachsen in einer Künstlerfamilie — die Mutter Sängerin und Schauspielerin, der Vater Bassist, die Schwester Singer-Songwriterin — entwickelte er früh ein Gespür für Rhythmus und Ausdruck. 

Leinwandfragmente, Farben und Strukturen scheinen bei ihm beinahe wie einzelne Töne behandelt zu werden, die sich Schritt für Schritt zu einer stimmigen Komposition zusammenfügen.

Schon als Kind entstanden erste Skizzen und plastische Arbeiten aus Stein und Ton. Mit achtzehn Jahren begann Asher zu malen und entwickelte einen eigenständigen Stil, der Elemente moderner Pop-Art mit expressionistischer Abstraktion verbindet. Seine Werke wirken spontan und präzise zugleich. Getragen von starken Kontrasten und einer spürbaren physischen Energie.

Heute lebt und arbeitet Isyah Asher in Hamburg, wo er 1998 geboren wurde. Seine Arbeiten wurden bereits in Hamburg, Berlin und New York gezeigt und befinden sich in nationalen wie internationalen Privatsammlungen.

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