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Cevin Parker

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Werke wie sein Leben: voller Emotion. 

Cevin Parker ist ein in Berlin lebender Künstler. In seinen abstrakten Gemälden nutzt er Farbe emotional, als eine sich ständig weiterentwickelnde Inspirationsquelle.

Er reflektiert sich und sein Umfeld, inspiriert von Konzepten, einer impulsiven Vision oder einer unerwarteten Muse. Seine Gemälde greifen skurrile Vorstellungen von Abstraktion und die amerikanischen Farbfeldkünstler der 1950-60er Jahre auf. Auch einige Grundideen von Gerhard Richter lassen sich punktuell in seinen Werken wiedererkennen.

Mit „Reflection Dreams“ präsentiert Cevin Parker eine Werkserie, die sich mit Spiegelung, Erinnerung und Traum auseinandersetzt. Sie hebt die Einzigartigkeit und Subjektivität der Selbstwahrnehmung hervor. Zwar sehen wir im Spiegel ein Abbild, doch dieses Bild ist immer durch unser eigenes Bewusstsein, unsere Emotionen und inneren Vorstellungen gefiltert – und unterscheidet sich damit unweigerlich von der Wahrnehmung anderer.

 

Diese Differenz ist der Ausgangspunkt von Parkers künstlerischer Forschung. In seinen Arbeiten verschmelzen reflektierende Materialien mit abstrakter Malerei, um Räume zu schaffen, in denen Realität und Imagination ineinanderfließen. Der Spiegel wird nicht bloß Trägerfläche, sondern aktiver Teil der Aussage: Die Betrachtenden sehen sich selbst – verzerrt, gebrochen, überlagert von Farbschichten und Lichtreflexen.

 

So entsteht ein Moment der Verunsicherung wie auch der Selbsterkenntnis: ein Blick, der nicht das Offensichtliche zeigt, sondern das Fragile, Subjektive, Emotionale. Erinnerungen und innere Zustände formen das Selbstbild ebenso sehr wie das äußere Spiegelbild.

Die dynamischen Farbströme in Parkers Malerei erinnern an Traumfragmente – flüchtig, fragmentiert, nie ganz greifbar. Sie überlagern und verschleiern, anstatt klar zu definieren. Damit wird das Bild zum Resonanzraum, in dem sich innere Bewegtheit, Selbstsuche und die Fragilität unserer Identität widerspiegeln.

 

„Reflection Dreams“ ist eine Einladung zum poetischen Dialog über das Ich im Wandel, über die Grenzen zwischen Wahrnehmung und innerem Erleben – und über die Frage, ob wir uns jemals wirklich im Spiegel wiederfinden.

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